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Italien – Volterra und Burg von Monteriggionie

Samstag vor einer Woche starteten AD und ich unseren Toskana-Trip. Unser knapp 900 km entferntes, erstes Ziel, den Campingplatz Colleverde, auf einem Hügel gegenüber der Altstadt von Siena, erreichen wir nach elfstündiger, relativ fließender Autofahrt. Der Campingplatz sei an dieser Stelle empfohlen. Er gehört nicht zu den billigsten, bietet dafür aber auch saubere Sanitäranlagen, einen Swimmingpool, erlaubt es, den PKW direkt beim Zelt abzustellen und ist gemütlich überschaubar. Bewegt man sich ein Stück vom Campingplatz weg, hat man Ausblick auf die wunderbare weitläufige, toskanische Hügellandschaft.

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Der restliche Anreisetag vergeht mit Zeltaufbau und relaxen. Aus irgend einem Grund beschließen wir, uns Siena für den übernächsten Tag aufzuheben und den Sonntag für einen Ausflug nach Volterra zu nutzen. Man sieht die alte Etruskerstadt bereits von weitem auf ihrem Hügel thronen.

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Rund um die Altstadt sind Parkplätze rar und nicht ganz billig – Wir berappen zwölf Euro für ein Tagesticket und machen uns auf den Weg in die Stadt, wo uns malerische enge Gässchen und massig Treppen erwarten.

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Auf einer dieser Steintreppen wird für mich der Alptraum eines jeden Fotografen wahr. Die Kamera löst sich plötzlich vom SUN-SNIPER Gurt, dessen Schraube ich beim Wechsel vom Stativgewinde der Kamera auf das Gewinde der Stativschelle am Objektiv wohl nicht ganz festgezogen hatte, und knallt aus Hüfthöhe, mitsamt dem schweren Sigma 70-200 F2,8 Objektiv daran, auf die Stiege vor mir.
Wie durch ein Wunder kommt die Kamera mit einigen Abschürfungen und einen kleinen Riss am am Gehäuse davon, funktioniert aber (zumindest bis jetzt) tadellos weiter. Am Objektiv sind, abgesehen von Kratzern an der Sativschelle,  bis jetzt ebenfalls keine Schäden auszumachen. Glück im Unglück, aber ein eventueller Wiederverkaufswert ist damit natürlich dahin.
Trotzdem fühle ich mich in der Stadt sehr wohl. Wir schlendern ein wenig durch die Gassen, besteigen einen Turm mit Aussicht auf die Landschaft…

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…besuchen das römische Theater (oder was davon noch übrig ist)

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Und finden zu AD´s großer Freude schließlich ein Lokal, in dem man auch glutenfreie Pizza bekommt.

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Gestärkt vom guten Essen dort, besuchen wir noch das Alabaster- und Etrusker- Museum. In letzterem entdecken wir ein Werk mit eigenwilligen Proportionen.

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Was mir neben den Kulturschätzen noch gut gefällt, ist die Angewohnheit der Einheimischen, entspannt am Straßenrand sitzend ein Pläuschchen zu halten oder ihrerseits die Touristen zu beobachten.

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Das ist natürlich nicht nur in Volterra so, aber hier fällt es mir irgendwie verstärkt auf.
Auf dem Rückweg nach Siena, machen wir noch an der Burg von Monteriggionie halt, von deren Mauer aus, man einen schönen Ausblick auf die Landschaft hat.

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Damit endet unser erster Tag auch schon bald. Noch ein paar weitere Fotos findet ihr unten, weiter geht es hier mit unserer Besichtigung von Siena.

 

 

2 observations on “Italien – Volterra und Burg von Monteriggionie
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