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Die besten Objektive für Nikon Spiegelreflexkameras – Teil 1 – Die Normalbrennweite

Eine kurze Geschichte der Menschheit von Yuval Noah Harari
Mittelalterfest Tribuswinkel 2017

Die besten Objektive für Nikon Spiegelreflexkameras – Da gibt es natürlich eine Menge Auswahl, sowohl vom Hersteller Nikon selbst, als auch von Fremdherstellern wie Sigma, Tamron oder Tokina. Das folgende ist kein Testbericht im herkömmlichen Sinne, in dem Testcharts fotografiert, Randschärfen gemessen und Farbwiedergaben genau analysiert werden. Vielmehr handelt es sich um eine Zusammenstellung von Objektiven, die sich in der Praxis bewährt haben und mit denen viele Fotografen, tagein tagaus ihrem Hobby nachgehen oder ihr Geld verdienen.

Nikon AF-S Nikkor 50mm 1:1,4 /1:1,8 G

Beginnen wir mit dem Klassiker schlechthin, dem 50 mm Nikkor, wahlweise mit einer Anfangsblende von f/1,4 oder f/1,8.
Am Vollformatsensor hat man mit 50 mm einen recht vielseitig einsetzbaren Bildwinkel. Portraits, Landschaft, auch das eine oder andere Detail lässt sich mit dieser Brennweite fotografieren. Der größte Vorteil liegt aber sicher in der großen Anfangsblende, die Avialable-Light Aufnahmen und ein kreatives Spiel mit der Schärfentiefe ermöglicht.

Ich selber habe das Nikon-AF-S Nikkor  50mm 1:1,4 G in Verwendung. Das Teil ist bei 1,4 am Vollformat extrem weich, aber brauchbar, wenn man wirklich diesen „Soft-Look“ haben möchte.

50mm, F1,6

Abgeblendet auf 1,8, liefert es bereits leidlich scharfe Bilder – natürlich mit der zu erwartenden Tiefen-Unschärfe. Hier noch ein Beispielbild zum Schärfeverlauf bei f 2,8 an der D700.

f2,8, 1/250 Sek, Iso 200,
Korr. -0,7 LW

Der Autofokus ist bei den G-Varianten sehr schnell, sehr leise und auch bei schlechteren Lichtverhältnissen relativ treffsicher. Auch lässt sich direkt am Objektiv auf den manuellen Fokus umschalten.
Ein weiterer Vorteil der 50mm Objektive besteht auch in ihrer Kompaktheit. Sie sind leicht, brauchen kaum Platz in der Fototasche, bzw. können auch problemlos in der Jackentasche verstaut werden.
Preislich sind sie ebenfalls günstig. Wer Anfangsblende 1:1,4 will, muss mit knapp 500,- Euro natürlich tiefer in die Tasche greifen.

Wesentlich günstiger wird es, wenn man erst bei 1:1,8 einsteigt. Hier erhält man Lichtstärke und Abbildungsqualität zu einem im Verhältnis wirklich günstigen Preis.

Wem das immer noch zu teuer ist – Von den 50mm Nikkoren gibt es auch die älteren D-Versionen. Diese Schmuckstücke haben noch einen echten Blendenring und gelten als die „Panzer“ unter den Objektiven – Sprich, sie sind erstaunlich robust. Die Bildqualität ist bei den Dingern durchaus in Ordnung, allerdings funktioniert der Autofokus nicht bei allen Kameramodellen. Wer aber gegebenenfalls auf den Autofokus verzichten kann, erhält hier eine kostengünstigere Alternative. Billiger wird´s nicht.

Wer nun aber nicht am Vollformatsensor fotografiert, sondern im DX-Format, dem werden die 50mm natürlich des öfteren schon ein bisschen einen zu engen Bildwinkel liefern. In diesem Fall kannst du auf das DX-Nikkor mit 35mm Brennweite 1:1,8 zurückgreifen. Damit erhältst du so ziemlich denselben Winkel wie mit 50 mm am Vollformatsensor.
Auch dieses Objektiv liefert eine sehr gute Abbildungsleitung, ist „lichtstark“ und wird von vielen Fotografen gerne verwendet.

Nikkor 50mm 1:1,4 im Nahbereich bei f5,6, 1/200Sek, Iso 3200, Korr -0,7LW

So weit so schön. Wie euch vielleicht aufgefallen ist, sind hier nur Nikkore erwähnt worden. Objektive mit „Normalbrennweite“ gibt es natürlich auch von Fremdherstellern. Ich bin kein Gegner von diesen und werde in den nächsten Beiträgen noch einige vorstellen. Im 50mm Bereich sehe ich persönlich derzeit aber keine Alternativen, die bei vergleichbarem Preis einen wirklichen qualitativen Mehrwert bringen würden, oder bei gleicher Qualität eine wesentliche Kostenersparnis.

Zum nächsten Beitrag: Das Nikkor 85mm 1:1,8 – Der feuchte Traum aller Portraitfotografen.

Eine kurze Geschichte der Menschheit von Yuval Noah Harari
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