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Makrofotografie im März

März ist- Die ersten sonnigen Tage und die Natur kommt allmählich in die Gänge. Da hält die Naturfotografen natürlich nichts mehr drinnen. Auf den ersten Blick erscheint ja alles noch recht kahl.

Aber als verlässliche Motive findet man immer die kleinen Leberblümchen.

Während ich so in der stabilen Seitenlage daliege und verschiedene Perspektiven ausprobiere, krabbelt eine Ameise über die Blüte. Wie gewohnt hält das fleißige Tierchen nie lange genug still um sich anständig porträtieren zu lassen.

So fixiert auf Blümchen und Ameise, bemerke ich erst nach einer Weile die zwei gut getarnten Mini-Spinnen, die es sich keine zwanzig Zentimeter entfernt auf einem Äschen bequem gemacht haben.

Als furchtloser Makrofotograf versuche ich natürlich sofort, auf Augenhöhe mit dem Tier zu kommen.

Die Dinger sind vielleicht einen halben Zentimeter lang. Näher ran geht einfach nicht mehr- Aber sie werden schon noch wachsen 🙂
Die Dame zeigt mir noch kurz ihr Profil, dann hat sie das modeln satt und krabbelt davon.

In Ermangelung weiterer Insekten, widme ich mich wieder den Leberblümchen. Ich pflücke mir eins und experimentiere ein bisschen mit Gegenlicht herum.

Wer wissen will, wie das Bokeh vom Sigma 105er Makro bei Blende 16 aussieht- Hier bitte:

Ziemlich hart. Also gut. Dann weniger Gegenlicht. Ein bisschen was minimalistisches:

Mir reicht es dann mit den blauen Blümchen und beschließe, noch zur Schwechat zu fahren, weil dort letztens die Schneeglöckerl so schön geblüht haben, ich aber mit dem falschen Objektiv unterwegs war. Im Helenental kommt das Licht gerade so schöne von der Seite und ich komme nicht umhin, ein bisschen Landschaft zu knipsen.

Und ich finde auch wieder ein Motiv, welches mir für den „Foggy-Night-Color-Lookup-Filter“ in Photoshop geeignet erscheint.

Sorry- Aber ich steh einfach auf den Look 🙂
Doch eigentlich wollte ich ja Schneeglöckchen knipsen. Genau, das war der Plan. Also einmal ein einzelnes.

Aber das ist mir zu langweilig. Also doch wieder Gegenlicht und ein gleich ein Gruppenbild.

So, das wars dann auch schon wieder. Ich bin hungrig und die Sonne verschwindet eh schon bald, also mache ich Schluss für diesen Tag 🙂

Mit Schneeglöckchengrüßen, Manfred Herrmann

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