Nachdem ich in letzter Zeit mehrfach Fotos von gefrorenen Seifenblasen gesehen hatte und die recht schön fand, dachte ich „Okay, probier ich das auch aus.“
Also ab ins Spielwarengeschäft und „Pustefix“ gekauft 🙂

Irgendwo hatte ich gelesen, dass Seifenblasen ab ca. -5° Celsius gefrieren und die gefühlte Temperatur erschien mir als kalt genug. Also mal pusten und……
Tja, was soll ich sagen? Seifenblasen neigen dazu, zu Zerplatzen, sobald sie etwas berühren. Insbesondere im Schnee überstand so gut wie keine von ihnen die Landung.
„Wahrscheinlich weil die Schneekristalle so spitz sind.“, schlussfolgerte ich messerscharf und machte mich auf den Weg zum nächsten zugefrorenen Teich, weil: Eis=Kalt und relativ glatt gleichzeitig.
Am Teich dann wieder fix gepustet:

Und tatsächlich blieben einige Seifenblasen heil, von denen aber die allermeisten während des Gefriervorganges zerplatzten.

Dennoch- Die eine oder andere schaffte es, lange genug ganz zu bleiben. Hier eine mit Loch:

Und hier eine ohne Loch:

Die lange genug unversehrt bliebt, um die schönen Strukturen einfangen zu können:

Insgesamt eine sehr spannende Sache und dafür das es der erste Versuch war, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.
Allerdings hätte ich die Seifenblasen auch gerne woanders platziert, etwa auf Ästen oder so, was mir aber nicht gelungen ist.
Angeblich sind Seifenblasen, denen man Maissirup beimischt sehr robust und mit einem Strohhalm soll man sie gut transportieren können…
also mal schauen- Ein paar Tage soll es ja noch kalt bleiben 🙂

 

Mit seifenblasigen Grüßen, Manfred Herrmann